Expedition Japan erfolgreich

Es ist Freitag in Tokio und dieses Wochenende ist fuer mich vorerst das letzte in Japan. Am Montag trete ich die Heimreise an.

Ich wuerde diese Reise als absoluten Erfolg bezeichnen. Ich hab meine Herausforderung gefunden und bestanden. Ich hab wahnsinnige Eindruecke gewonnen, viele Menschen kennen gelernt und mich durch die inspirierenden Japaner auch ein bisschen weiterentwickelt. In 6 Wochen hahaha.

Ich glaube es gibt kaum andre Laender die Europaeer so “flashen” wie Japan. Hier gewinnt man in kuerzester Zeit nen riesen Haufen Eindruecke. Heute und morgen werd ich (natuerlich) nochmal durch die Clubs ziehn. Und dann ist die Expedition Japan beendet.

Damit hat Sumit-Online.de (und das jetzige Design) seinen Zweck erfuellt. Theoretisch heisst das ab Montag Sumit-Offline. Praktisch steigen aber die Besucherzahlen immernoch, und es gibt noch soviel was ich einfach wegschreiben will. D.h. ich werd einfach – wie vor Japan – weiter bloggen. Wens interessiert kann lesen, wens nicht interessiert laessts halt. Ist fast wie ein Tagebuch die gute Seite. Ausserdem kann ich hier meine Webdesign-Faehigkeiten staendig weiterentwickeln (woohoo).

Hab auch schon ein paar huebsche Neuerungen im Kopf. Neugierig?

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Kontrastreiches Japan

Ultramoderne Staedte vs historische Tempelanlagen. Oft sieht man beides nebeneinander. Du steht vor einem Tempel gehuellt in Kirschblueten und dahinter erheben sich die riesigen Wolkenkratzer Tokios. Cool! Mehr gibts dazu nicht zu sagen. Aber dieser Artikel wird ebenfalls Kontrastreich. Ich erzaehl ich was ueber die Natur hier, und wiedermal uebers Nachtleben. Ich war im Womb! – Der Club wurde kuerzlich zu einem der besten Clubs der Welt gewaehlt. Videos und Fotos waren dadrin verboten, aber hey… hahaha

hast troztem eins gemacht?

Laenger, Tiefer, Bekloppter

Naja und wenn man laenger in Tokio wohnt, tiefer in die Kultur eingefuehrt wird, erfaehrt man immer mehr Beklopptes.

Die Handys – mal wieder

JUNGS! Die Dinger sind unglaublich! Wenn man sich irgendwo anmelden muss, sagen wir beim Karaoke, dann fotografiert man mit seinem Handy ein Codebild, laedt es auf deren Website und bum ist man mit seiner Nr. angemeldet und Mitglied des Karaoke-Clubs oder was auch immer. Geht 2 Minuten und alles kostenlos! Heute hab ich im MAKKE DONALDO Leute mit ihren Handys bezahlen sehen… die heben ihr handy an die Kasse, tippen irgendwas rein und Bums… Burger “umsonst”…

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Kultur Pur

Da bin ich wieder! Mein Alltag in Tokio bringt mir die japanische Kultur und deren Braeuche jeden Tag ein bisschen naeher. Ich war mittlerweile auch beim Karaoke, im WTC Tokio, aufm Tokio Tower, in Kirschblueten-Parks und im Pokemon Center Tokio wo doch jeder von euch mal rein wollte! Ausserdem hab ich mich zu nem japanischen Friseur getraut und nen Doenerladen hab ich auch gefunden.

Japaner haben uebrigens fuer alles nen Automaten. Sogar im Supermarkt gibt ein Automat das Wechselgeld an die Kassiererin. Beim Friseur zieht man nen Ticket bevor die einem die Haare schneiden und bei allem wo man Eintritt bezahlen muss steht natuerlich auch Einer, vom Zug bis zum Zoo.Und alle paar Meter gibts Getraenkeautomaten. Und Unterwaescheautomaten! Was? Jahaa…

Checks ab!

Tokio bei Nacht

Ok in den letzten Tagen war ich wie nicht anders zu erwarten in Tokio unterwegs. Ich war in Vierteln mit atemberaubender Architektur. Manchmal hast du das Gefuehl jemand hat in Sim-City die coolsten Gebaeude gewaehlt und sie Nebeneinander gestellt und es dann Odaiba-Tokio oder Roppongi-Tokio genannt.


Ausserdem war ich im National Museum of Emerging Science and Innovation: da gehts so ab! Das Ding hat 4 Stockwerke mit interessantem Zeug und ich konnt an einem Tag gradma 1,5 Stockwerke anschauen weil ueberall Zeug ist das man ausprobieren kann und es gibt ne MENGE zu lesen. Da haengt in einer Halle eine riesige “Bildschirm-Kugel”. Auf ihr ist die Erde projeziert und das komplette Satellitenbild des gestrigen Tages. Es laeuft in Zeitraffer ab. Ab und zu wird auch die Mars- oder die Mondoberflaeche, das aktuelle Satellitenbild oder die Erde aus einer Waermebildkamera projeziert. Ok es ist nicht wirklich “projeziert” da die Kugel selbst der Bildschirm ist (also kein Projektor im Spiel). Sieht aus wien grosser Supercomputer oder so. Hammer teil. In so nem Museum gibts natuerlich auch haufenweise coole Roboter und Roboter Shows und so. Wuiiii

Naja hier in Wako City gehn die Leute ein und aus. Mittlerweile kam noch ein Australier dazu. Aber seit gestern hat sich meine Mitbewohnerschaft wiedermal komplett geaendert: 2 der 3 Franzosen sind raus (das Paerchen), dafuer kamen 2 neue Typen aus Frankreich die aber auch schon wieder raus sind (Die fahren mit dem Fahrrad(!!) von Hong-Kong nach Paris und sind bereits von Alaska nach Argentinien gefahren, geiler Trip), das australische Paar ist raus, dafuer kam gestern ein russisches Paar an, die englischen Maedels sind raus, dafuer kam ein englisches Paar die aber heute Abend wieder gehn…die drei Australier sind auch raus, staendiges ein und aus hier. Ausser ich und der eine Franzose, wir sind das statische an dieser Bude.

Ok es ist/war soweit. Ich bin durch Clubs in Tokio gezogen. Es ist: interessant! Ist “interessant” spannend genug um weiterzulesen?

Fuer mich schon, weisst du doch!

Konichiwa Alltag

Sooo langsam ist die Shocked-Phase rum und man ist an alles hier gewoeht. Ich lebe z.Z. in einer Stadt ungefaehr so gross wie Bad Krotzingen am Rande von Tokio (20 min. Zugfahrt entfernt). Ja, wirklich leben, mit Geschirr spuehlen, einkaufen gehn und aufraeumen. Die Stadt heisst Wakoushi, wobei es nach japanischer Definition keine eigene Stadt ist, sondern ein Teil einer Stadt die wiederrum zu ner andren Stadt gehoert die in nem Bezirk liegt der in nem Landesteil liegt der in Japan ist… nach unsren Verhaeltnissen ist es eine Stadt :-) . Meine Mitbewohner sind z.Z. ein Japaner, 2 Maedels aus England, ein Paar aus Australien und ein Paar + ein Freund aus Frankreich. Das aendert sich aber jede Woche. Das franzoesische Paerchen geht morgen, die Australier und Englaender am Samstag und Sonntag. Wer dann kommt weiss ich nicht.

Hier zu leben ist sehr angenehm. Diese Richtlinien und Regeln die ich bereits erwaehnt habe machen den Alltag sehr viel angenehmer obwohl es alles Kleinigkeiten sind. Hier herrscht irgendwie so ne Divise: jeder hat einen Grund fuer das, was er tut.Desshalb ist es unnuetz jemanden desshalb zu attackieren egal in welcher Art. Und wenn man erstmal in diesem System dass die hier leben drin ist, naja… dann ists cool. Ich glaube diese Kleinigkeiten werden mir dann in Deutschland fehlen wenn ich sie nichtmehr habe.

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Tokio – jetzt bist du faellig

So ich bin wieder in Tokio. Ich wohne wieder bei Yuji, dem Japaner bei dem ich die ersten zwei Naechte hier gepennt habe. Z.Z. sind hier 10 Reisende untergebracht. Aber keine Ahnung wo die herkommen bin erst kurz wieder hier. Ausserdem muss ich mir wohl doch nen Schlafsack besorgen denn mit Jacke aufm Boden pennen ist scheisse!

Von Tokio aus starte ich jetzt meine Trips in die Umgebung, denn hier gibts viel zu sehen das ich noch nicht gesehen habe. Vorallem Tokio selbst habe ich ja gradma angekratzt. Und hier hab ich ne billige Unterkunft und kann quasi immer wieder “nach Hause” zurueck kommen egal wo ich mich grad rumtreibe. Gutes Gefuehl. Ausserdem ist ENDLICH Sakura-Time! Was das ist? Weiterlesen!

Ja ich! Ich bin schon ganz kribbelig!

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